Sunday, August 19, 2007

O-Bon

In der vergangenen Woche war für ganz Japan Urlaub angesagt. O-Bon nennen sich diese buddhistischen Feiertage, welche die Japaner traditionell bei ihren Familien verbringen. Um das Land zu erkunden und den Touri-Nahkampf mit der halben Landesbevölkerung auf der Autobahn sowie bei allen wichtigen Sehenswürdigkeiten zu wagen, ließen wir uns nicht lumpen und haben zu viert ein Auto für eine große Tour durch den Süden und den Westen Japans gemietet.

Wir waren nur zwei Fahrer - Lars und ich - aber trotz Linksverkehrs, merkwürdiger Fahrstile anderer Verkehrsteilnehmer und "innovativer" Streckenführung ließ sich die Situation dank Navigationssystem und Automatik gut bewältigen. Das Auto hat nicht einen Kratzer abbekommen. Hier ein Foto vom Start auf dem wir nicht optimal getroffen sind, aber was soll's:


Insgesamt haben wir knapp 3.600 Kilometer dem Zähler des nahezu neuen Mietwagens hinzugefügt. Falls es jemand nachvollziehen kann - der Start- und Zielpunkt war Higashimatsuyama und unsere Schlafstätten waren in Fukuoka (die erste Strecke waren 1.300 Kilometer an einem Stück), Hiroshima, Matsuyama, Okayama und zu guter Letzt Osaka. Dazu gab es noch viele weitere kleine Stops in Nagasaki, Kumamoto, Takamatsu usw. bei denen wir uns Sehenswürdigkeiten angesehen sowie beinahe angesehen haben. Die Menge an Orten, die wir nicht mehr betreten konnten, weil wir zu spät waren, kann sich ebenso sehen lassen, wie die Menge unserer tatsächlichen Erlebnisse. Glücklicherweise waren die Betreiber jeder einzelnen unserer Schlafgelegenheiten entgegenkommend genug um uns (manchmal deutlich) später als offiziell erlaubt einchecken zu lassen. Dadurch haben wir immer noch die geplanten Bleiben nutzen und auf der Reise viel sehen können.

In unseren 14 Gigabyte an Fotos gibt es mehr als genügend schöne Exemplare zu finden. Eine Auswahl wäre zu aufwendig und ich selbst habe beileibe noch nicht alle gesehen, daher hier nur eine Hand voll für den ersten Eindruck.






Wie erwartet lässt sich als Resümee sagen, es hat sich gelohnt, den Schlafmangel und die Strapazen als Fahrer und Reisender auf sich zu nehmen, denn es war wirklich aussergewöhnlich!

1 comment:

Anonymous said...

I am not sure why I have come to love swarovski so much maybe because it is Austrian and I love Austria!


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